"Aktuelles"
Boris
Trupka leitete das Training im Sinzheimer Dojo
mehrfacher Deutscher Judomeister Gastrainer im JC Sinzheim

Wiederum sportlich hochkarätigen
Besuch gab es beim Judo Club Sinzheim e.V. Mit Boris Trupka konnte man wiederum
einen hochkarätigen Judoka als Gasttrainer empfangen. Boris war nicht
nur mehrmals Deutscher Judomeister in den Gewichtsklassen -60, -66 und -73
Kg und erreichte im letzten Jahr hier noch einen guten 3. Platz, er ist aktuell
auch Starter der 1. Bundesliga in einem Verein in Rheinland Pfalz. Der sympathische
Judoka durchläuft z.Zt. ein Referendariat als Lehrer an Gymnasien und
steckt momentan in der Prüfungsphase. Dennoch ließ er es sich nicht
nehmen ein Training in einem kleinen aufstrebenden Sinzheimer Judo Club zu
leiten, denn er selbst hatte ursprünglich Förderung unter ähnlichen
Bedingungen in seiner Heimatstadt Heidelberg genossen.
Gespannte Ruhe kehrte
dann in das Sinzheimer Dojo ein, als Boris seine Trainingseinheit startete.
Der sympathische junge Judoka begann mit lockeren Aufwärmspielen und
hatte so die Trainingsgruppe gleich zu Beginn auf seiner Seite. Den Schwerpunkt
seiner Technikvermittlung bildeten dann verschiedene Varianten aus dem Diagonalgriff
welchen er zu unterschiedlichen Angriffen wie z.B. Harai Goshi (Hüftfeger),
Uchi Mata (Schenkelwurf), Sumi Gaeshi (Eckenwurf), O Uchi - und Ko Uchi Maki
Komi (Große und kleine Innensichel) zu nutzen wusste. Ein Angebot an
Kontermöglichkeiten mit Te Guruma (Handrad) und Uchi Mata Geshi (Konter
gegen Schenkelwurf) rundeten die Demonstration seiner Variabilität ab.
Die Junioren- und Erwachsenengruppen zeigte sehr starkes Interesse an den Demonstrationen des versierten Wettkämpfers und übte mit großer Motivation. Bei den Technikdemonstrationen überzeugte Boris die Sinzheimer Judoka zudem auch mit seinen beeindruckenden Bewegungsfertigkeiten. Anschließend leitete er zu einer lockeren Wurfverbindung von Ko Uchi Maki Komi, O-Uchi Gari und Uchi Mata über, ehe jeder Teilnehmer die Gelegenheit hatte auch mit dem Ausnahmeathleten jeweils auch ein Randori zu erleben. Davon wurde reger Gebrauch gemacht und so mancher erfolgreiche „Trainingskämpfer“ konnte dabei sehr schnell auch seine Grenze erfahren.
17.01.2012
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